Schiffsfonds

Auch die Zeichner von Schiffsfonds müssen nun um ihr Geld bangen: Bereits einige Schiffsfonds mussten Insolvenz anmelden, da die Fracht- und Charterraten erheblich gesunken sind. Weitere Insolvenzen drohen. Die Anleger haben daher mit einem Totalverlust zu rechnen. Anleger, denen die Schiffsfondsbeteiligung als sichere Anlage verkauft und dabei ein Totalverlustrisiko verschwiegen wurde, sollten die Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen anwaltlich prüfen lassen. Das Verschweigen außergewöhnlich langer Laufzeiten, einer negativen Leistungsbilanz der Initiatoren oder einer hohen Fremdkapitalquote stellt einen Beratungsfehler dar, der den Anleger zum Schadensersatz berechtigt. Auch über die Risiken, die daraus erwachsen, dass nur ein Schiff finanziert werden soll, muss ein Anleger vorher aufgeklärt werden. Andernfalls stellt auch dies einen Beratungsfehler dar.