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DFI-Report Nr. 33-34/01, S. 8:
Raiffeisenbank Dingharting-Strasslach e.G.
Die Raiffeisenbank Dingharting-Strasslach e.G. ist
voraussichtlich tief in den WABAG-Skandal verwickelt. Dies ergibt sich
für Rechtsanwalt Peter Mattil von der Münchener Sozietät Kärner & Kollegen
aus der 730 Seiten langen Anklageschrift gegen die mutmaßlichen Drahtzieher Erich
Dallinger, Harald Staiger, Michael Belz und Axel Fell.
So habe das Kreditinstitut für die WABAG zur Vorlage beim Amtsgericht
Bankbestätigungen für Kapitalerhöhungen und auch für Unternehmensgründungen
der Projektgesellschaften ausgestellt, obwohl die Gelder eindeutig nicht für
diesen Zweck vorhanden gewesen seien. Wie berichtet, investierten die
WABAG-Anführer lediglich 55 Millionen Mark der 244.567.001,13 Mark
Anlegergelder (siehe Nr. 31/01). Der Rest versickerte ins Privatvermögen und in
Privatgeschäfte der WABAG-Macher.
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